35. AASAP-Tagung in Lüneburg
Das Tagungsprogramm und Anmeldeformular für die 35. AASAP-Tagung in Lüneburg vom 8. bis 9. Mai 2026 stehen jetzt zur Verfügung unter Tagungen.
EUASA Virtual Conference
Thursday, May 28 2026 1-5pm CET
This half-day event will feature a dynamic format of 7–8 presentations delivered over a 3–4 hour period by professionals from European-based institutions.
Nachruf der AASAP e.V. auf Jochen Wohlfeil, stellv. Vorsitzender
Mit dem unerwarteten, plötzlichen Tod von Jochen Wohlfeil im Alter von nur 65 Jahren verlor die Gemeinde der im internationalen Bereich der Hochschulen Tätigen einen sehr erfahrenen, hoch geschätzten und loyalen Kollegen. Wir werden ihn sehr vermissen, denn er war ein proaktives Mitglied der AASAP, hatte zu allen einen guten Kontakt und konnte mit seiner verbindlichen Art sehr erfolgreich zwischen unterschiedlich gelagerten Interessen vermitteln. Jochen, geborener Rheinländer, zog es zum Studium zunächst an die Universität Hamburg, dann an die Freie Universität Berlin zum John F. Kennedy Institut für Nordamerikastudien. 1982 wechselte er für ein Austauschjahr an die Indiana University, wo er sich einen MA-Abschluss in Anglo- and German Studies erarbeitete. Zurück an der FU Berlin schloss er sein Studium mit einem weiteren MA in American Studies ab. Seine eigene Erfahrung als Student und sein Austauschjahr in den USA hatten einen so nachhaltigen Einfluss auf ihn, dass er sich nach seinem erfolgreichen Studienabschluss mit großem Engagement und ebenso großem Erfolg der Betreuung von amerikanischen Studierenden widmete. Schon 1984 begann er als Dozent in Deutsch als Fremdsprache für das Study Abroad-Programm der Stanford University in Berlin zu arbeiten. Vier Jahre später übernahm er dann als seine „Berufung“ die Aufgabe als „Resident Director“ des „Duke-in-Berlin“- Programms, dessen „Gesicht und Seele“ er 33 Jahre lang gewesen ist.
Jochen verstand es wie kaum ein anderer, mit Autorität, Engagement, Herzblut, Humor und nicht zuletzt hoher pädagogischer Kompetenz seine Studierenden zu betreuen, anzuleiten und ihr Auslandsjahr zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, das ihr weiteres Leben beeinflussen sollte. 2009 verlieh ihm die Stanford University dafür den wohlverdienten „Award for Excellence in Teaching“, und die Duke University ernannte ihn zum „Adjunct Associate Professor of the Practice in German“.
Mit Geschick und Freundlichkeit übernahm Jochen als nicht die geringste seiner Aufgaben auch die zentrale Liaison zu den Berliner Universitäten. Es gelang ihm immer wieder, die Universitätsverwaltungen für sich und sein Programm einzunehmen und deren Unterstützung zu erwirken, wo dies nötig war. Hier sollte besonders die räumliche Unterbringung des Programms erwähnt werden. Als begabter Brückenbauer erwies er sich auch beim Aufbau eines umfangreichen Netzwerks von Gasteltern, deren zum Teil jahrzehntelange Treue zum Duke-Programm hierfür Zeugnis genug ist.
Über die Jahre erwarb sich Jochen ein Wissen über Berlin, das nur wenigen Berlinern eigen ist. Mit großer Neugier und beträchtlichem Zeiteinsatz verfolgte er ab Ende der 80er Jahre die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in derStadt und ihre sichtbaren Zeichen in Architektur, Infrastruktur, Medien, Mode und Sprache. Auf der Grundlage dieses breiten Wissens und Einfühlens schaffte es Jochen, Studierendengeneration, um Studierendengeneration für die Stadt Berlin zu begeistern und mit Kolleg*innen „Geheimtipps“ für eine Vertiefung der Berlinkenntnis zu teilen. Er war ein Almanach Berlins, der besonders gerne von den Studierenden zu Rate gezogen wurde.
Zu einem Markenzeichen des Duke-Programms wurden die uramerikanischen Thanksgiving-Feiern, zu dem nicht nur die der Heimat fernen Studierenden geladen wurden, sondern auch das gesamte Netzwerk der Unterstützer des Duke Programms (Homestay Eltern, Ansprechpartner*innen der Verwaltungen und natürlich Dozenten*innen). Es waren Jochens Persönlichkeit, sein Witz und sein Engagement, die diese Feierlichkeiten jedes Mal zu denkwürdigen Veranstaltungen werden ließen.
Schon seit Anfang der 90er Jahre nahm Jochen als regelmäßiger Gast und nicht selten auch als Referent bei den “Resident Directors”-Tagungen des CIEE teil. Als 2013 die Idee der AASAP geboren wurde, war er ein Vertreter der ersten Stunde, der solch ein Forum begrüßte, förderte und mit gründen half. Fünf Jahre später, im Jahre 2018, kam Jochen sehr schnell als wichtiger Kandidat ins Spiel, als es darum ging, die zweite Generation der Vereinsleitung zu finden. Es bedurfte nur eines kleinen Appells an seine “Gesamtverantwortung” für das Tätigkeitsfeld der deutsch-amerikanischen Study Abroad Programme, bis er der Aufnahme in den Vorstand zustimmte. Mit seinem unermüdlichen Engagement half er der AASAP, die schwierige Zeit der Corona-Pandemie durchzustehen und den Mitgliedern in vielen Gesprächen zu helfen, die amerikanischen Partneruniversitäten zu überzeugen, die Programme fortbestehen zu lassen.
Jochens umsichtige, menschenfreundliche Art wird immer Vorbild sein, wie gegenseitige Hilfe gestaltet werden sollte. Er wird uns bei AASAP sehr fehlen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und wünschen seiner Familie alles nur erdenklich Gute, über diesen Schock des unerwarteten Verlustes hinwegzukommen.
LIEBER JOCHEN, WIR VERMISSEN DICH!
The Forum of Education Abroad and EUASA jointly offer a Critical Dialogue entitled "Education Abroad in Europe: All Voices at the Table" Protokoll und Critical Dialogue Follow-Up
The European Association of Study Abroad (EUASA) is thrilled to announce the release of its report entitled Resident Directors in Europe: Our Community, Our Contributions, and Our Challenges.
The report can be found on the EUASA website at http://www.eu-asa.org/resident-directors-in-europe, and is available as the entire report or as individual chapters. A brief section on key results can also be found on the website.
This report is an extensive survey of over 200 European Resident Directors conducted in the late summer of 2019, and includes information demographics, education levels, academic rank, job titles, salaries and benefits, size of programs, numbers of staff and faculty supervised, and hours worked. Where appropriate the responses are broken down by country.
The report also examines in detail training and preparation to deal with various components of the job, as well as indications of job satisfaction. Information also includes a detailed examination of the wide-ranging job responsibilities and expected expertise that Resident Directors hold. Resident Directors also reported on the biggest challenges of the role, as well as the biggest benefits to the job.
The important findings of this study should be of interest to both on-site study abroad professionals as well as those at the home and sending institutions in the US and Canada. It is hoped that the wider international higher education community will take notice of some specific findings, such as the particular challenges that RDs face and issues of communication, that are widely reported in the survey results.
The survey team is also thrilled to be presenting the key results at Forum on Education Abroad's European Conference in October.
Any questions regarding the survey results can be sent to team leader Stephen Robinson at srobinson@champlain.edu
All the best from Dublin, Stephen
Link für alle Länder (https://www.daad.de/de/infos-services-fuer-hochsch...)
Corona und die Folgen für die internationale Studierendenmobilität in Deutschland
(https://static.daad.de/media/daad_de/pdfs_nicht_ba...
mit Betroffenheit haben wir die traurige Nachricht vernommen, dass Dr. Rainer Zäck am 2. April 2019 im Kreise seiner Familie verstorben ist.
Dr. Rainer Zäck war bis zu seinem Tode Geschäftsführer der Akademie für Internationale Bildung (AIB), die er 1993 mit der Vision gründete, US-Studierenden ein lebensveränderndes Auslandsstudium in Bonn zu ermöglichen.
Wir gedenken Dr. Rainer Zäck und drücken seiner Familie und seinen Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus.
Vorstand der AASAP e.V.
Yasmin Fischdick, Hanne Heckmann, Jochen Wohlfeil
AASAP Mental Wellbeing
booklets und audio und video guides http://wellbeing-glasgow.org.uk/
Yasmin Fischdick und Kurt Gamerschlag bei der Sitzung der Mitglieder der European Association for Study Abroad (EUASA) am Rande der FORUM-Konferenz in Prag am 17.10.2018.
Als Gäste zugegen: Heidi Manley, Direktorin der Study Abroad-Abteilung des Bureau of Educational & Cultural Affairs (ECA) im State Department und Ignacio Messana, Executive Board Member der spanischen Study Abroad Association APUNE, die ihren Beitritt zu EUASA für 2019 angekündigt hat, ihrem 50-jährigen Jubiläum.

(links nach rechts) Stephen Robinson (Irland), Alexis Phylactopoulos (Griechenland), KG, Pia Schneider (Italien), Loren Ringer (Frankreich), YF, Jana Cemusova (Tschech. Rep.), Fabrizio Resante (Italien). Auf dem Sitzungsbild noch zusätzlich Ignacio Messana (Spanien) und Heidi Manley (USA).
